§ die Arbeiterwohlfahrt mit 1 einheitlichen Kreisverband
§ der Caritasverband mit 2 Kreisverbänden und 1 Fachverband
§ das Deutsche Rote Kreuz mit 2 Kreisverbänden
§ das Diakonische Werk mit 4 kreiskirchlichen Regionalgliederungen
§ der Paritätische Wohlfahrtsverband mit 1 einheitlichen Kreisgruppe.
Somit wirken in der Arbeitsgemeinschaft insgesamt 12 Organisationen zusammen. Das heißt u. a., dass in diesem Rahmen ausnahmslos alle den anerkannten Spitzenverbänden angeschlossenen freien Träger der Wohlfahrtspflege erfasst sind.
Konferenzen der Arbeitsgemeinschaft
Im Jahr 2004 fanden insgesamt 4 Treffen der Geschäftsführer und ebenso viele Konferenzen der Arbeitsgemeinschaft mit Vertretern aus Politik und Verwaltung des Kreises Unna statt. Darüber hinaus tagte vom 11.- 13. November 2004 die Arbeitsgemeinschaft, ebenfalls mit Vertretern und Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung in Klausur.
Auf den Konferenzen und der Klausurtagung wurden folgende Themen diskutiert:
Ergebnisse der Beratungen im Landeshaushalt NRW
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Insbesondere das Thema „Hartz IV“ und seine Auswirkungen und Folgen sowohl für die Freie Wohlfahrtspflege als auch für die Betroffenen hat die AG in jeder ihrer Konferenzen beschäftigt. So forderte die AG bereits zu Anfang des Jahres 2004 die Bundesregierung auf, für eine ausreichende Finanzierung der kommunalen Arbeitsmarktpolitik durch die Kreise und Städte sicher zu stellen. Die Arbeitsgemeinschaft und damit ihre ihr angeschlossenen und vertretenen Trägern bringt sich aktiv in die Umsetzung der aktuellen Arbeitsreformen im Kreis Unna ein und versteht sich hierbei als Partnerin der ARGE im Kreis Unna. Besonders bemüht sich die Arbeitsgemeinschaft um Arbeitsgelegenheiten im Sinne zusätzlicher und gemeinnütziger Arbeit für ALG II Empfänger, dabei sind Qualitätskriterien zu erarbeiten und Standards einzuhalten, um dieses Instrument zu einem wirksamen für die Betroffenen werden zu lassen. Diese Thematik wird die AG auch im Jahr 2005 beschäftigen.
Auch in dem auf der Familienfachtagung geplanten Bündnis für Familien im Kreis Unna wird sich die AG im Jahr 2005 weiter einbringen. Die Zielsetzung, nämlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird von der AG begrüßt, auch hier sehen sich die Verbände als Partner innerhalb des Bündnisses.
Für die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände muss gesagt werden, dass wir stets handlungsfähig geblieben sind und bei aller Unterschiedlichkeit stets gemeinsame Lösungen gefunden haben. Dies zeichnet dieses Gremium aus. Ich danke allen Mitgliedern ausdrücklich für ihre Bereitschaft, trotz der schwierigen finanziellen Situation und den damit einhergehenden immer geringer werdenden Gestaltungsspielräume, sich um Lösungsstrategien zu bemühen und den Blick nach vorne zu richten.
Oft ist diese nur im Wege einer Kompromisslösung möglich, wie das Beispiel des Betreuten Wohnen und die Verhandlungen um Vergütungssätze im vergangenen Jahr gezeigt hat .
Einvernehmen herrscht darüber, dass es gilt, mit eingeschränkten Mitteln die bestehenden Strukturen der sozialen Dienstleistungen zu erhalten.
Es wurde deutlich, dass die Förderung des Ehrenamtes für alle Verbände aber auch für Politik und Verwaltung des Kreises einen hohen Stellenwert hat. Zahlreiche Modellvorhaben und Projekte wurden entwickelt, begonnen und durchgeführt. Im Besonderen im Bereich ‚ambulant vor stationär’ wurde die Bedeutung der ehrenamtlichen Unterstützung unterstrichen,
Die Weichen im Bereich der SUCHTAGENDA sind in 2004 gut gestellt worden, so dass man mit einiger Zuversicht hoffen kann, auch im Jahr 2005 zu zufriedenstellenden Ergebnissen zu kommen.
Wechsel
Wir verabschieden uns im Jahr 2004 von Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft mit großem Bedauern und in der Anerkennung ihres Engagements und ihrer Bereitschaft konstruktiv, manchmal streitbar, aber immer mit Blick auf ein gutes, tragfähiges Ergebnis zu arbeiten und freuen uns auf die gleiche fruchtbare Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft.
Wir wollen gemeinsam trotz oft lähmender und demotivierender Rahmenbedingungen unsere Arbeit im Sinne der Betroffenen beständig und solidarisch fortsetzen.